Mein Garten 2026
München · Wasserbedarf
🌿 16/16
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☀️ Sonne
⛅ Halbschatten
🌑 Schatten
❄️ Winterhart
🌱 Mehrjährig
🌸 Einjährig
🐝 Bienen
💧💧💧 Viel Wasser
Gurke
Rimoni Gurke
Cucumis sativus
Ernte: Juli – Sept
☀️⛅ Sonne/Halbschatten 🚫 Nicht frosthart Einjährig
Bewässerung Nur wurzelnah mit lauwarmem Wasser gießen — Blattnässe fördert Mehltau und Blattfleckenkrankheiten. Gleichmäßige Bodenfeuchte ist entscheidend; Trockenstress führt zu Bitterkeit der Früchte.
Nährstoffe Stickstoff-dominierte Düngung in der vegetativen Phase, ab Fruchtansatz auf Kalium-betonte Düngung umstellen für bessere Fruchtqualität.
Rankhilfe Gurken brauchen stabile Rankhilfen. Seitentriebe der Hauptranke erst ab dem 5. Blattknoten zulassen — das verbessert die Luftzirkulation.
Ernte Früchte regelmäßig ernten (alle 2–3 Tage), damit die Pflanze weiter produziert. Überreife Früchte stoppen die Blütenbildung.
🚫 Nicht neben: Salbei, Ficus, Tomate
Tomate
Tomate
Solanum lycopersicum
Ernte: Juli – Okt
☀️ Volles Sonnenlicht 🚫 Nicht frosthart Einjährig
Ausgeizen Konsequentes Entfernen der Geiztriebe minimiert Blattmasse und maximiert den Assimilat-Transport in die Früchte. Täglich kontrollieren, solange Triebe noch klein sind.
Pathologie Blattnässe strikt vermeiden — schützt vor Phytophthora infestans (Kraut- und Braunfäule). Morgens gießen, damit Blätter tagsüber abtrocknen können.
Bewässerung Gleichmäßig feucht halten — Trocken-Nass-Wechsel verursacht Blütenendfäule (Calcium-Verlagerungsstörung) und Fruchtplatzen.
Düngung Wöchentlich mit Kalium-betontem Tomatendünger ab Fruchtansatz. Zu viel Stickstoff fördert Blattmasse auf Kosten der Früchte.
Stützung Haupttrieb an Stab oder Spiralstab führen. In München wegen kürzerer Vegetationsperiode auf 4–5 Fruchtstände begrenzen.
🚫 Nicht neben: Kohl, Gurke, Fenchel, Kartoffel
Alido Choco
Alido Choco®
Solanum lycopersicum
Ernte: Juli – Okt
☀️ Volles Sonnenlicht 🚫 Nicht frosthart Einjährig
Anthocyane Hoher Anthocyan-Anteil (UV-Schutzpigment der Pflanze). Intensive Sonneneinstrahlung ist nötig für die Synthese der charakteristischen Aromastoffe und die typische Schokoladenfarbe.
Bewässerung Konstante Bodenfeuchte sicherstellen — Calcium-Mangel bei unregelmäßiger Bewässerung verursacht Blütenendfäule. Tröpfchenbewässerung ideal.
Süße steigern Bewässerung ca. 2 Wochen vor der Ernte leicht reduzieren — erhöht die Zuckerkonzentration in den Früchten spürbar.
Schnitt Wie bei Standardtomate ausgeizen. Wegen kompaktem Wuchs der Sorte reichen 3–4 Fruchtstände für gute Erträge.
🚫 Nicht neben: Gurke, Fenchel, Kohl
💧💧 Mäßig Wasser
Feigenbaum
Feigenbaum
Ficus carica
Ernte: Aug – Okt
☀️ Volles Sonnenlicht ⚠️ Bedingt winterhart Mehrjährig
Substrat Strukturstabiles, mineralisches Substrat mit Kalkanteil. Staunässe führt zu Sauerstoffmangel und Wurzelfäule — gute Drainage zwingend.
Schnitt Erhaltungsschnitt im Februar vor dem Austreiben. Fruchtholz am 2-jährigen Trieb erhalten — dort entstehen die meisten Früchte.
Überwinterung In München bei Kübelhaltung ab Oktober ins Frost-freie Winterquartier (5–10 °C). Bei Freilandpflanzung Stamm und Krone mit Vlies schützen.
Befruchtung Sorten wie 'Brown Turkey' sind selbstfruchtbar. Erste Feigen oft erst im 2.–3. Standjahr.
🚫 Nicht neben: Gurke, Tomate
Himbeere
Himbeere 🐝
Rubus idaeus
Ernte: Juli – Okt
☀️⛅ Sonne/Halbschatten ❄️ Winterhart Mehrjährig 🐝 Bienenfreundlich
Boden Lockeres, leicht saures Substrat (pH 5,5–6,0). Flachwurzler vertragen keine Bodenverdichtung. Mulchschicht (5–8 cm) hält Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln.
Schnitt Herbstsorten (eintragend): gesamte oberirdische Masse im Spätherbst auf 5–10 cm zurückschneiden. Sommersorten (zweitragend): nur die abgetragenen Ruten entfernen, junge Triebe stehen lassen.
Stützung An Spalierdraht (2–3 Drähte) führen. Triebe gleichmäßig verteilen für optimale Belichtung und Belüftung.
Erneuerung Pflanzen alle 8–10 Jahre erneuern, da Ertrag und Fruchtgröße nachlassen. Wurzelausläufer können zur Vermehrung genutzt werden.
🚫 Nicht neben: Erdbeere, Kartoffel
Erdbeere
Erdbeere 🐝
Fragaria ananassa
Ernte: Mai – Juli
☀️⛅ Sonne/Halbschatten ❄️ Winterhart Mehrjährig 🐝 Bienenfreundlich
Ertrag Optimale Erträge in den ersten 2–3 Jahren. Danach Pflanzen erneuern. Strohunterlage (nach der Blüte einlegen) schützt Früchte vor Bodenfäule und Botrytis.
Pflanztiefe Das Herz (Wachstumspunkt) muss auf Bodenniveau liegen — zu tief = fault, zu hoch = trocknet aus. Kritisch für den Anwuchserfolg!
Düngung Nach der Ernte (Aug) organisch düngen — die Pflanze bildet jetzt die Blütenknospen für das nächste Jahr. Im Frühjahr Stickstoff-Startgabe.
Ausläufer Nicht benötigte Ausläufer entfernen, damit die Mutterpflanze mehr Energie in die Fruchtbildung steckt. Ausläufer können zur Vermehrung bewurzelt werden.
🚫 Nicht neben: Himbeere, Kohl, Fenchel
Walderdbeere
Walderdbeere 🐝
Fragaria vesca
Ernte: Juni – Okt
⛅🌑 Halbschatten ❄️ Winterhart Mehrjährig 🐝 Bienenfreundlich
Standort Halbschattiger Waldrand-Charakter. Verträgt mehr Trockenheit als Gartenerdbeere und ist sehr anpassungsfähig. Bildet dichte Teppiche durch Stolone.
Aroma Früchte sind kleiner als Gartenerdbeeren, aber aromatisch intensiver. Kontinuierlich von Juni bis Oktober tragend — kein einmaliger Ernteflash.
Pflege Pflegeleicht: keine Strohunterlage nötig, kaum Krankheitsdruck. Einmal im Jahr nach der Ernte alte Blätter entfernen.
Dahlie
Dahlie 🐝
Dahlia hybrid
Blüte: Juli – Frost
☀️ Volles Sonnenlicht 🚫 Knollen einlagern Knolle 🐝 Bienenfreundlich
Physiologie Kurztagspflanze — blüht wenn die Nächte länger werden. Knollen sind Wasserspeicher, dürfen im Winterlager nicht austrocknen oder frieren (Dormanz bei 5–8 °C in leicht feuchtem Sand).
Einpflanzen Knollen erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) einpflanzen, ca. 10 cm tief. Vorher im Haus antreiben für frühere Blüte.
Stützung Stab beim Pflanzen setzen (nicht nachträglich, um Knolle nicht zu verletzen). Bei hochwachsenden Sorten regelmäßig anbinden.
Deadheading Verblühte Blüten sofort entfernen — fördert kontinuierliche Nachblüte bis zum ersten Frost. Samenbildung erschöpft die Pflanze.
Überwinterung Nach dem ersten Frost Knollen ausgraben, abtrocknen lassen und frostfrei bei 5–8 °C überwintern. Im März auf Fäule kontrollieren.
💧 Wenig Wasser
Cayenne Chilli
Cayenne Chilli
Capsicum annuum
Ernte: Aug – Okt
☀️ Volles Sonnenlicht 🚫 Nicht frosthart Einjährig
Klimafaktor Benötigt Summentemperaturen über 20 °C. In München ist ein südausgerichteter, windgeschützter Balkon ideal — Wände speichern Wärme und verlängern die Saison.
Wurzelwärme Dunkle Töpfe absorbieren Sonnenwärme und fördern das Wurzelwachstum spürbar. Temperaturen unter 15 °C blockieren die Fruchtbildung.
Schärfe steigern Leichter Trockenstress kurz vor der Ernte erhöht den Capsaicin-Gehalt und damit die Schärfe. Kontrolliert weniger gießen in den letzten 2 Wochen vor der Ernte.
Überwinterung Kann mehrjährig kultiviert werden — bei 10–15 °C hell überwintern, stark zurückschneiden. Im 2. Jahr früherer und reichhaltigerer Ertrag.
Gartennelke
Gartennelke 🐝
Dianthus
Blüte: Mai – Sept
☀️ Volles Sonnenlicht ⚠️ Bedingt winterhart Mehrjährig 🐝 Bienenfreundlich
Schnitt Verblühtes sofort über dem ersten Blattknoten schneiden — regt zuverlässig zur Remontierblüte an. Bis zu 3 Blüteperioden pro Saison möglich.
Standort Pionierpflanze für trockene, kalkhaltige Standorte. Staunässe ist der häufigste Todesgrund — auf durchlässiges Substrat achten.
Überwinterung In München bei Kübelpflanzung geschützt überwintern oder mit Vlies abdecken. Kälte unter –10 °C ohne Schutz nicht immer überlebt.
Düngung Sparsam düngen — zu viel Stickstoff fördert weiches Blattwerk auf Kosten der Blüten. Einmal monatlich mit Kalidünger reicht.
Bitterwurz
Bitterwurz
Lewisia cotyledon
Blüte: April – Juni
☀️⛅ Sonne/Halbschatten ❄️ Winterhart Mehrjährig
Drainage Sukkulente Blätter speichern Wasser. In Steinfugen oder Steingärten pflanzen, damit Regenwasser sofort vom empfindlichen Wurzelhals abläuft. Nasse Winter sind das größte Risiko.
Substrat Sehr mageres, mineralisches Substrat (Kies-Sand-Gemisch). In normaler Gartenerde tritt Wurzelfäule auf. Kübelpflanzung mit Abzugsloch ideal.
Nach der Blüte Samenstände entfernen um Kraft zu sparen. Blätter-Rosette bleibt das ganze Jahr grün — nicht beschädigen.
Düngung Kaum düngen — magere Standorte sind gewollt. Höchstens einmal im Frühjahr mit sehr verdünntem Kaktusdünger.
Olivenbaum
Olivenbaum
Olea europaea
Ernte: Okt – Nov
☀️ Volles Sonnenlicht ⚠️ Bedingt winterhart Langlebig
Substrat Kalkhaltiges, grobkörniges Substrat (Kübelpflanzenerde + 30 % Perlite). Staunässe tötet Olivenbäume zuverlässig — unbedingt Abzugsloch verwenden.
Blütenbildung Winterruhe unter 10 °C für 6–8 Wochen ist für die Blütenbildung im Folgejahr zwingend (Vernalisation). Zu warmes Überwintern = keine Blüten.
Überwinterung In München ab Oktober ins helle, frostfreie Winterquartier (5–10 °C). Auf dem Balkon bis –7 °C möglich, wenn der Wurzelballen mit Vlies geschützt ist.
Schnitt Im Frühjahr leicht auslichten — Olivenbäume tragen nur an einjährigen Trieben. Harten Rückschnitt vermeiden, er verzögert die Ernte um 1–2 Jahre.
🚫 Nicht neben: Tomate, Gurke
Trommelstock
Trommelstock 🐝
Craspedia globosa
Blüte: Juli – Okt
☀️ Volles Sonnenlicht 🚫 Nicht frosthart Einjährig 🐝 Bienenfreundlich
Herkunft In Australien und Neuseeland beheimatet — liebt Hitze und verträgt kurze Trockenperioden gut. Sehr stabil als Schnittblume, hält 2–3 Wochen in der Vase.
Anzucht Ab März innen vorziehen (18–22 °C), nach Eisheiligen auspflanzen. Benötigt 10–14 Wochen von der Aussaat bis zur ersten Blüte.
Pflege Wenig düngen — zu viel Stickstoff fördert Blattmasse auf Kosten der Blütenstiele. Gießen wenn die Erde gut abgetrocknet ist.
Bestäuber Lockt spezialisierte Wildbienenarten an. Gut kombinierbar mit Lavendel und Schafgarbe.
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